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Leidschendam-Voorburg ist eine Gemeinde der niederländischen Provinz Südholland. Sie entstand aus den zusammengewachsenen Orten Leidschendam und Voorburg, die am 1. Januar 2002 fusionierten und dem kleinen Dorf Stompwijk. Die Gemeinde zählte am 1. April 2016 laut Angabe des CBS 74.222 Einwohner bei einer Gesamtfläche von 35,6 km². Die Stadt ist Sitz des Sondertribunals für den Libanon und des Sondergerichtshofs für Sierra Leone.

Die Gemeinde liegt unmittelbar nordöstlich von Den Haag und kann als dessen Vorort betrachtet werden. Voorburg hat einen Bahnhof an der Linie Den Haag - Utrecht. Leidschendam hat einen Bahnhof an der Linie Den Haag - Leiden. Auch die Autobahnen zwischen diesen Städten, deren Benutzer oft durch Staus geplagt werden, durchqueren die Gemeinde.

Die meisten Einwohner von Leidschendam-Voorburg sind Pendler, die ihre Arbeit in Den Haag haben. Nach Südosten gibt es etwas Landwirtschaft und Gartenbau. In der Gemeinde ist eine Fabrik, die Aufzüge herstellt, und noch einige kleine Handels- und Industriebetriebe. Mehrere der alten Herrenhäuser sind als Einrichtung für Menschen mit Einschränkungen, unter anderem für Gehörlose, in Gebrauch.

Zu den Sehenswürdigkeiten von Leidschendam und Voorburg zählt jeweils eine Kirche; jene in Voorburg ist spätgotisch aus dem 15. Jahrhundert.

Die Windmühle „De Vlieger“ ist als Museum eingerichtet.

Das Herrenhaus „Hofwijck“ und die ehemalige Herberge „Swaenstein“ beherbergen je ein kleines Museum (letzteres auch mit Funden aus der Römerzeit).

 

 

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